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Liebe Leserin, lieber Leser
In Zeiten knapper Finanzen rücken Themen wie Standardisierung, Automation oder Outsourcing stärker in den Vordergrund. Diese Punkte haben immer schon weit oben auf unserer Prioritätsliste gestanden, aber in den letzten Jahren noch mehr Aufmerksamkeit auf sich gezogen.
Zur Ablage und Verwaltung von Verträgen aller Art, haben die Informatikdienste ein Vertragsmanagement-System entwickelt. Als erste Nutzende verwendet das Vizepräsidium für Wissenstransfer und Wirtschaftsbeziehungen das System zur Verwaltung von Forschungsverträgen. Weitere Benutzergruppen werden folgen, so dass nach und nach alle Bereiche auf demselben System ihre Verträge managen werden. Ein weiteres Beispiel für Standardisierung ist die «Application Integration Platform» (AIP). Sie erschliesst für Applikationen die zentralen Datenquellen und stellt verschiedene weitere Dienste in einer kontrollierten und einheitlichen Art und Weise zu Verfügung. Dadurch wird die Anbindung dieser Quellen und Funktionen nicht nur wesentlich vereinfacht, sondern auch die Sicherheit des Datenzugriffs verbessert.
Lesen Sie über diese und weitere Themen im inside|out!
Herzlichst, Dr. Rui Brandao
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| Skalierbarkeit und Wachstum sind kein Zufall – Dordaneh Arangeh, Jürg Järmann und Miljam Menko (von links), alle im Projektteam Digital Research Contracting, ID CCR, planen die Bausteine für das zukünftige Vertragsmanagement der ETH |
Neuer Standard für Vertragsmanagement an der ETH |
Digital Research Contracting schafft Raum für Forschung – mit einem Vertragsmanagement, das mitdenkt. Im Pilotprojekt mit dem VPWW (Vizepräsidium für Wissenstransfer und Wirtschaftsbeziehungen) entsteht eine modulare Plattform, welche Verträge nicht nur digital abbildet, sondern strukturiert, automatisiert und verlässlich verwaltet. Die Lösung ist skalierbar und anschlussfähig – konzipiert als Basis für eine ETH-weite Nutzung. Was heute im Kleinen entsteht, trägt das Potenzial für den Standard von morgen.
Die neue Plattform bildet Vertragsprozesse, von der Erfassung bis zur Archivierung, durchgängig digital ab. Sie integriert bestehende Systeme, reduziert manuelle Schritte und schafft transparente Abläufe. Im Zentrum stehen Skalierbarkeit und Wiederverwendbarkeit: Module aus dem Piloten werden so entwickelt, dass sie auch für andere Vertragstypen und Organisationseinheiten nutzbar sind – als Bausteine für ein modernes, verlässliches Vertragsmanagement an der ETH. Möchten Sie das Vertragsmanagement auch für Ihre Einheiten einsetzen oder mehr zu Dynamics wissen, wenden Sie sich bitte an Dordaneh Arangeh, Jürg Järmann oder Miljam Menko.
Miljam Menko, Projektleiter (ID CCR) |
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| Neue Weisungslandschaft an der ETH in Kraft |
| Informationssicherheit ist nicht nur eine technische Aufgabe, denn sie betrifft und erfordert uns alle. Mehr zu den überarbeiteten Dokumenten wie zur Weisung Informationssicherheit, Benutzungsordnung für IT-Mittel (BOT), IT-Richtlinien und Grundschutzvorgaben, Weisung Inventarisierung und Klassifizierung von Informationen und Weisung Protokollierung, Auswertung und Monitoring im ID-Blog. |
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| Dr. Domenico Salvati und Robert Tupy (von links), beide Sektion CISEC, begleiten die Assessments bei der Beschaffung externer Cloud-Dienste und schauen genau in das Kleingedruckte der Verträge |
Cloud Assessments an der ETH Zürich |
Die Nutzung externer Cloud-Dienste ist attraktiv, da skalierbar, neue Funktionen schnell bereitstellt und die Zusammenarbeit in der Forschung erleichtert. Daher werden an der ETH immer mehr Daten in externe Cloud-Dienste verlagert. Das beschleunigt die digitale Transformation – birgt aber auch Risiken. Laut Beschluss der Schulleitung vom 12. Juli 2021 muss für jeden externen Cloud-Dienst, welcher an der ETH beschafft wird, vorgängig ein Cloud Assessment-Prozess durchgeführt und dieses vom CISO der ETH Zürich qualitätsgesichert bzw. «bewilligt» werden.
Die Qualitätssicherung bringt viele Vorteile. ETH-Angehörige können systematischer zwischen Chancen und Risiken abwägen und potenzielle Verstösse gegen geltendes Recht verhindern. Sie können belegen, dass Verträge sorgfältig abgeschlossen wurden und erhalten gegebenenfalls Ausnahmegenehmigungen für Abweichungen von internen Vorgaben.
Der Assessment-Ansatz berücksichtigt datenschutzrechtliche, sicherheitstechnische, juristische und geschäftliche Aspekte, einschliesslich der Gefahr des Vendor-Lock-In. Ohne Qualitätssicherung sind ETH-Angehörige mit komplexen Themen allein gelassen.
Cloud-Assessments bieten viele Vorteile, sind aber aufwändig und dauern etwa zwei Monate. Aufgrund der hohen Nachfrage gibt es Wartezeiten. Um dem zu begegnen, wurde personell aufgestockt und ein Web-Formular entwickelt, das den Prozess unterstützt und teilweise automatisiert. Das Web-Formular wird bald die bestehenden PDF-Formulare nach und nach ersetzen. Weitere Informationen finden sich auf der Seite «Nutzung externer Cloud-Dienste».
Dr. Domenico Salvati, Gruppenleiter Information Security Governance (CISEC) |
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| Datensicherheit im Zeitalter der KI |
| Im Kurs- und Lernangebot von VPPL (Vizepräsidium für Personalentwicklung und Leadership) bietet Johannes Hadodo (CISO und Leiter Sektion Cyber and Information Security, CISEC) einen Überblick über die Herausforderungen im Umgang mit KI und Datensicherheit, sowie die Chancen und Grenzen von Artificial Intelligence. |
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| Aires Marques, Michael Werner, Roland Fehr und Christian Schär (von links) befinden sich als Kernteam in der Startphase und vor den ersten Kick-Offs, um den Programmauftrag für die anstehenden Projekte zum Laufen zu bringen |
Applikationen verbinden – AIP macht’s möglich |
Die Informatikdienste bauen mit der Application Integration Platform (AIP) eine neue Lösung für die effiziente Anbindung von Applikationen auf. Durch standardisierte Schnittstellen wird die Integration vereinfacht und beschleunigt; dies führt zu einer agileren, flexibleren und zukunftssicheren Applikationslandschaft an der ETH Zürich.
AIP bietet eine zentrale Lösung für die Integration verschiedener Applikationen innerhalb der ETH. Ziel des Programms ist es, eine sichere, skalierbare und integrationsfähige IT-Plattform zu schaffen, welche die Effizienz steigern, Risiken minimieren und der ETH ermöglichen soll, schnell auf Marktveränderungen zu reagieren. Das Programm umfasst die Entwicklung einer zukunftsfähigen Technologieplattform, die Einführung von Governance- und Prozessrichtlinien sowie die Integration der ersten Kundensysteme (Digital Campus).
Durch die Nutzung standardisierter Schnittstellen werden neue Anwendungen schneller und einfacher an bestehende Systeme angebunden, welches den Aufwand für individuelle Anpassungen reduziert und das Fehlerrisiko minimiert. AIP ermöglicht einen effizienteren Datenaustausch und unterstützt die Automatisierung von Geschäftsprozessen.
Mehr Informationen zur AIP finden Sie auf der Webseite des AIP-Programms.
Michael Werner, Project Manager (ID CCR) |
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| Erfolgreicher Abschlus: Projekt «Neuer Service SharePoint Online» |
| Der neue Service SharePoint Online (SPO) wurde erfolgreich eingeführt und das Projekt abgeschlossen. Danke allen Beteiligten für die Unterstützung und Zusammenarbeit! Auf der SPO-Startseite finden sich alle Anleitungen (Sites erstellen, archivieren, migrieren, löschen, Anwendung ETH-Design, Erweiterung der Speicher-Quota) sowie Links zu Schulungen (Self-Service). |
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| Wer kennt sich mit den Anfängen der Informatik-Lehre an der ETH Zürich aus? |
Gehen Sie mit uns auf Zeitreise. Auf dem Bild sehen Sie einen Testaufbau für die Abschlussarbeit (heute «Individuelle Praktische Arbeit IPA») für einen der ersten Informatik-Lernenden der ETH Zürich. Raten Sie mit und lernen Sie mehr über die Geschichte der «Informatiker-Lehre».
Wann haben die ersten Informatik-Lernenden ihre Lehre an der ETH Zürich gestartet? |
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| IT-Zusammenarbeit mit der ETH-Berufsbildung |
| Die ID ISG ZO und die ETH-Berufsbildung stellen allen neueintretenden Lernenden an der ETH Zürich zentral Notebooks zur Verfügung. Damit entlasten sie die Ausbildungsplätze – sowohl organisatorisch als auch finanziell. Gleichzeitig fördern sie die Selbstverantwortung der Lernenden im Umgang mit IT-Mitteln. |
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| Informatik aus erster Hand: Wenn Lernende erzählen und filmen |
| So sieht der Alltag in der Applikationsentwicklung eines Informatik-Lernenden an der ETH Zürich aus – filmisch umgesetzt von einem Mediamatik-Lernenden. Im Rahmen seiner Audio- & Video-Grundausbildung bei der ID hat der Lernende das Video eigenständig konzipiert und realisiert. |
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| Polycloud neu im IT Shop |
| Der Service Polycloud bietet die Selbst-Verwaltung virtueller Maschinen (VM) in der Hybrid-Cloud. Neu ist der Service im IT Shop integriert und kann somit auch nur noch im IT Shop bestellt werden. Nach der Bestellung kann das Kontingent eines Polycloud-Projektes im IT Shop erweitert oder Projekte dort wieder gelöscht werden. |
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| Windows 10 – Support-Ende naht |
| Am 14. Oktober 2025 endet der kostenlose Support für Windows 10. Danach liefert Microsoft keine Sicherheitsupdates, Bugfixes oder technischen Support mehr. Wer noch auf Windows 10 setzt, sollte rechtzeitig planen – besonders im Hinblick auf Sicherheit und Systemstabilität. |
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| Self-Service: Password und MFA Reset |
| Unter password.ethz.ch können Sie Ihr ETH-Passwort und die Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA) jederzeit selbstständig und ohne Hilfe zurücksetzen. So können Sie verlorene oder ausgetauschte Smartphones innerhalb weniger Minuten wiederherstellen – ganz ohne Ticket beim ID Service Desk. |
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| Ferienzeit = neue Sprachnachricht |
| Sie haben eine Standardansage, benötigen aber für Ferien, Feiertag oder Feierabend eine andere Ansage? Ihre Voicemail kann mehr als nur eine Standardansage abspielen. Mit zeit- und datumsgesteuerten Ansagen klingt es immer passend. |
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